30. Juli 2014

[Rezension] "Naomi & Ely" von Rachel Cohn & David Levithan


Titel: Naomi & Ely - Die Liebe, die Freundschaft und alles dazwischen
Originaltitel: Naomi & Ely's No Kiss List
Autor: Rachel Cohn & David Levithan

Reihe: -
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 272
Verlag: cbt

Genre: Jugendroman
Preis: 7,95 €



Naomi und Ely sind beste Freunde seit der Kindheit, und zum Schutz ihrer Freundschaft haben sie eine No-Kiss-List erstellt: eine Liste der besonders süßen Jungs, die mit dem absoluten Küssen-Verboten-Bann belegt sind. Dann aber passiert es doch: Ely küsst Bruce, der eigentlich Naomis Freund ist! Das Schlimme: Ely meint die Sache mit Bruce richtig ernst. Noch schlimmer: Naomi merkt erst jetzt, wen sie eigentlich liebt – und das ist nicht Bruce, sondern Ely…
Quelle: cbt

Der Klappentext fasst alles ziemlich gut zusammen.


Nachdem ich "Nick & Norah" (Flop) und "Dash & Lily" (Top) gelesen hatte, dachte ich, dass ich noch ein drittes Buch aus der Cohn/Levithan Schmiede lesen sollte. Leider hat mich dieses Buch noch mehr enttäuscht, als "Nick & Norah".

Die Charaktere waren mir allesamt unsympathisch, allen voran Naomi und Ely, um die sich die ganze Welt zu drehen scheint. Denn die anderen Charakter, aus deren Sicht teilweise auch erzählt wird, sind nahezu besessen von Naomi oder von Ely, oder von beiden. Alle paar Seiten wird betont wie scharf und sexy Naomi ist und alle paar Seiten wird betont wie scharf und sexy Ely ist. Das scheinen die anderen Charaktere im Übrigen auch zu finden, das scheint wohl jeder zu finden, egal ob sie die beiden mögen oder nicht.
Naomi soll wohl sehr tiefsinnig, reif und herzensgut wirken, doch ich fand sie einfach nur gemein, überheblich und egoistisch. Das gleiche kann ich von Ely sagen.
Der einzige Charakter, den ich interessant fand, war Bruce der Erste. Es gibt auch noch einen Bruce den Zweiten. Und es gibt zwei Robins, einmal Junge, einmal Mädchen. Bei dieser Geschichte muss man sich nicht viele Namen merken.

Eine Handlung existiert fast gar nicht. Auf den 272 passiert nicht viel mehr, als im Klappentext angegeben. Ich war regelrecht überrascht und auch überrumpelt, wenn mal tatsächlich etwas passierte und nicht nur geredet wurde. In diesem Buch wird nämlich unheimlich gern und viel geschwafelt und zwar immer über das gleiche leidige Thema: "Ich liebe Ely und er ist zwar schwul und das ist kein Problem, aber ich wollte ihn doch heiraten!" Und das geht die ganze Zeit so.
Es gibt keine überraschenden Wendungen, keine Moral und letzten Endes ändert sich auch nicht wirklich jemand. Nicht einmal Spannung kam auf.

Ich hatte auch oft den Eindruck, dass die Autoren besonders oft und besonders gerne mit Schimpfwörtern und anderen vulgären Ausdrücken um sich werfen, um besonders cool und jung zu wirken. Vielleicht ist das ganze Buch auch total cool und hip und ich verstehe es einfach nicht.



HAHAHA.


"Naomi & Ely" hat mich wirklich enttäuscht. Die Charaktere waren mir allesamt unsympathisch, es gab keine wirkliche Handlung, keine Spannung und keine überraschenden Wendungen. Die Geschichte hat mich ab Seite 100 nur noch genervt und ich war wirklich froh, als ich es ausgelesen hatte.
Wenn euch "Nick & Norah" gefallen hat, dann ist dieses Buch eventuell was für euch. Für mich war es leider nichts. Von mir gibt es nur 1 von 5 Sternen.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
"Dreamer" Design by Mira @CopyPasteLove