12. März 2014

[Film-Rezension] Saving Mr. Banks


Filmtitel: Saving Mr. Banks
Originaltitel: Saving Mr. Banks

Hauptdarsteller: Emma Thompson, Tom Hanks, Colin Farrell, B. J. Novak,...

Regie: John Lee Hancock
Drehbuch: Kelly Marcel, Sue Smith


Produktionsjahr: 2013
Genre: Biographie, Drama
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Sonstiges: Trailer | Amazon



"In den 1940er Jahren verspricht Walt Disney seinen beiden Töchtern, dass er aus ihrem Lieblingsbuch "Mary Poppins" einen Film machen wird. Allerdings durchkreuzt die Autorin des Romans, P.L. Travers, seine Pläne und weigert sich, ihm die Filmrechte zu verkaufen. Erst nach jahrelangen Verhandlungen reist Travers 1961 schließlich von London nach Hollywood, um persönlich mit dem Produzenten über dessen Vorhaben zu sprechen. Doch sie ist weiterhin kaum bereit, Kompromisse bei der Adaption ihres Buchs einzugehen und lehnt Disneys Vorhaben, ein Musical aus "Mary Poppins" zu machen, strikt ab. Travers' Arbeitssitzungen mit dem Drehbuchautoren Don DaGradi und den Komponisten Richard und Robert Sherman sind von gegenseitigem Unverständnis geprägt. Bald zeigt sich, dass ihre Abwehrhaltung längst nicht nur rein künstlerische, sondern auch sehr persönliche Gründe hat, die mit ihren Erinnerungen an ihren Vater zusammenhängen..." 
Quelle: Filmstarts


Der Film "Saving Mr. Banks" erzählt die Hintergrundgeschichte zum weltweiten Kinoerfolg "Mary Poppins".
Der Trailer hat mich gleich begeistert: Ein Film über Mary Poppins, mit Tom Hanks, Emma Thompson und Colin Farrell?! Das muss ich sehen, dachte ich. Und es hat sich wirklich gelohnt.

Tom Hanks und Emma Thompson glänzten in ihren Rollen, ebenso wie Colin Farrell. Sie gaben ihren Rollen Ecken und Kanten, wobei mir die Darstellung der P. L. Travers durch Emma Thompson mehr gefallen hat als die des Walt Disney. Der schien nämlich durch und durch ein Gutmensch zu sein, was zwar eine schöne Vorstellung ist, allerdings keine wirklich realistische.

Die Geschichte an sich ist spannend und interessant und meiner Meinung nach gut umgesetzt. Am besten gefiel mir, dass Rückblenden von Mrs. Travers' Kindheit eingebaut wurden. Dadurch gab es immer wieder Abwechslung und es kam keine Langeweile auf, weil man beide Handlungsstränge mitverfolgen konnte.
Wenn man mich fragen würde, ob "Saving Mr. Banks" entweder eine Komödie oder ein Drama sei, würde ich wohl antworten: Es hat Elemente von beidem. Es gibt oft witzige Stellen, bei denen wirklich der ganze Kinosaal gelacht hat aber dann auch wieder sehr traurige und bewegende. 

Die Musik in "Saving Mr Banks" ist beinahe so schön, wie die in "Mary Poppins" und macht den Kinobesuch zu einem besonders schönen Erlebnis. Auch die Kostüme und Sets waren traumhaft und historisch korrekt.

Ob der Film allerdings wirklich das wiedergibt, was damals passiert ist, ist fraglich. Sicherlich war Walt Disney nicht der liebe, großväterliche Herr im mittleren Alter, aber "Saving Mr. Banks" ist schließlich auch kein Dokumentationsfilm.
Ich finde das sollte man im Hinterkopf behalten.



"Saving Mr. Banks" ist ein Familienfilm, der die Geschichte erzählt, die hinter dem Kinoerfolg "Mary Poppins" steckt. Die Geschichte ist spannend, interessant und abwechslungsreich. Die Schauspieler verkörperten ihre Rollen sehr lebensecht, auch wenn die Darstellung des Walt Disney nicht ganz so realistisch ist, wie die vom Rest.
Der Soundtrack zum Film ist sehr gelungen, ebenso die Kostüme und Sets.

Natürlich muss beachtet werden, dass "Saving Mr. Banks" kein Dokumentationsfilm ist und, dass solche Verfilmungen immer skeptisch betrachtet werden müssen.
Dennoch hat mir "Saving Mr. Banks" sehr gut gefallen und ich empfehle ihn allen Fans von Mary Poppins, Emma Thompson und Tom Hanks, zu denen ich mich natürlich auch selbst zähle. :)
Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.








1 Kommentar:

  1. Schöne Bewertung. Bisher ist der Film mir nicht bekannt gewesen. Ich muss allerdings sagen das ich von Walr Disney bisher wirklich als Gutmensch gedacht habe, da ich in seiner Biografie keine schwarzen Stellen finde ;)!

    LG Piglet ♥

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